Ei kochen: weich, mittel, hart

Ein gekochtes Ei zum Frühstück, da läuft vielen das Wasser im Munde zusammen. Doch gibt es gerade rund um Eier den Mythos, dass sie sich nicht gut auf das Cholesterin auswirken. Dieser Mythos ist schon längst wissenschaftlich widerlegt. Stattdessen erwerben Eier einen immer besseren Ruf, gerade auch was das Thema Abnehmen betrifft.

Das Frühstücksei soll tatsächlich dabei helfen können. Logisch wer bedenkt, dass aufgrund des enthaltenen Eiweiß und Fett Eier lange satt halten. Zwei gekochte Eier zum Frühstück und das Mittagessen fällt kleiner aus.

Bei gekochten Eiern wird zwischen dem weichen, dem kernweichen (mittel) und dem hartgekochten Ei unterschieden. Das weiche Ei hat einen flüssigen Dotter und das Eiweiß darum ist weich. Beim kernweichen Ei ist das Eiweiß fest und der Kern, also der Dotter, weich. Das hartgekochte Ei dagegen verfügt über festes Eiweiß und Dotter.

Zum Eier kochen können wir die unterschiedlichsten Hilfsmittel verwenden. In einigen Haushalten finden sich Eierkocher Geräte. Auch gibt es mittlerweile Eierkocher für die Mikrowelle, deren Ergebnisse sich sehen lassen können. Doch im Folgenden wollen wir uns auf die ganz einfache Methode konzentrieren, wozu es lediglich einen Herd, einen Topf, Wasser und die Eier braucht.

Anleitung: Ei kochen im Topf

  • In den Topf kommt Wasser (so hoch, dass die Eier komplett bedeckt sind).
  • Auf dem Herd wird das Wasser zum kochen gebracht.
  • In der Zwischenzeit können die Eier mit einem Eipiekser oder einer Nadel an einer Seite eingestochen werden, damit sie beim Kochen nicht platzen.
  • Sobald das Wasser kocht, werden die Eier vorsichtig, am besten mit einem Esslöffel, in das kochende Wasser gegeben.
  • Dann kochen die Eier entsprechend des gewünschten Endstadiums (Kochzeit siehe weiter unten) einige Minuten.
  • Am Ende der Kochzeit das Ei wieder mit einem Esslöffel vorsichtig aus dem kochenden Wasser nehmen und unter kaltem Wasser abschrecken. Einfach so lange unter kaltes Wasser halten, bis sich die Schale nur noch warm anfühlt.

Nun das Ei in einen Eierbecher geben und dem Genuss des Frühstücksei steht nichts mehr im Wege.

Gekochtes Ei

Ei kochen: weich, mittel, hart

Beim weichen Ei ist, wie bereits erwähnt, nicht nur der Dotter weich, sondern auch das Eiklar teilweise noch flüssig. Wer ein weiches Ei kochen möchte, der lässt dieses, je nach Größe, für 3 bis 5 Minuten im kochenden Wasser. Die Kochzeit ist abhängig von der Größe, wie auch vom gewünschten "weich". Kleinere Eier sind schneller fertig als größere.

Mittel ist eine Definition für das kernweiche Ei. Bei diesem ist nur noch der Kern, also der Dotter, weich. Das Eiklar bzw. Eiweiß dagegen ist fest. Umgangssprachlich nennen viele dieses Stadium weiches Ei, obwohl es par Definition das kernweiche ist. Um ein Ei kernweich zu kochen bedarf es einer Kochzeit von 6 bis 8 Minuten. Auch hier ist wieder die Größe entscheidend. Kleinere Eier benötigen eine kürzere Kochzeit, größere länger.

Das bekannteste unter allen gekochten Eiern dürfte das hartgekochte Ei sein. Schließlich begegnet uns dieses auch in den verschiedensten Farben im Supermarkt, vornehmlich zur Osterzeit. Ein hartgekochtes Ei ist nicht nur als Frühstücksei beliebt, sondern wird auch zu anderen Mahlzeiten gerne verzehrt. Ein hartgekochtes Ei benötigt, je nach Größe, eine Kochzeit von 8 bis 10 Minuten.

Tipps zum Ei kochen

  1. Das Abschrecken nach dem Kochen ist vor allem deswegen wichtig, dass das Garen der Eier abgebrochen wird. Das Ei würde sonst weitere bis zu 3 Minuten weiter garen und so unter Umständen nicht mehr weich oder wachsweich beim Verzehr sein.
  2. Wer seine gekochten Eier nicht sofort verzehren, sondern ein paar Tage aufheben möchte, der sollte auf das Abschrecken verzichten, denn mit dem kalten Wasser können Keime in das Ei dringen, vor allem auch wenn sie vor dem Kochen angepiekst wurden.
  3. Damit die Eier beim Kochen nicht platzen, sollten sie mit einem Eipiekser oder einer Nadel an einer Seite eingestochen werden. Auch die Verwendung von Eiern in Zimmertemperatur vermeidet das Platzen.
  4. Je kälter ein Ei ist, bevor es in das kochende Wasser gelegt wird, desto höher die Gefahr des Platzens. Sollte es doch einmal passiert sein, dann kann mit der zügigen Zugabe eines Schuss Essig verhindert werden, dass das Ei zu stark ausläuft.
  5. Hin und wieder ist ein hartgekochtes Ei am Rand des Dotters bläulich verfärbt. Dies ist eine Reaktion auf längeres Kochen und sagt nichts darüber aus, ob ein hartgekochtes Ei noch genießbar ist oder nicht. Je länger ein hartgekochtes Ei gekocht wird, desto höher ist die Chance, dass es sich am Rand des Dotters blau verfärbt.